Schweiz und EU

Roboterausweis für Schweizer Maschinen- und Robotikunternehmen

Schweizer Anforderungen und EU-Absatzmärkte parallel dokumentieren.

KI-Visualisierung eines beispielhaften Robotikeinsatzes
KI-generierte Visualisierung

Schweizer Hersteller und Exporteure

Produktversionen und Unterlagen für unterschiedliche Märkte in einer Akte verwalten. EU-Anforderungen können beim EU-Marktzugang relevant sein, ohne deshalb automatisch Schweizer Binnenrecht zu sein.

Bereits bestehende Pflicht

Die Schweizer Maschinenverordnung und das Produktsicherheitsrecht bilden eigene Grundlagen. SECO informiert über geltende Regeln und Änderungen. Eine EU-Verordnung gilt in der Schweiz nicht automatisch allein aufgrund ihrer EU-Geltung.

Neu verpflichtend

Neue Schweizer Anforderungen hängen von schweizerischen Rechtsakten und deren Inkrafttreten ab. Für den EU-Markt sind die dort anwendbaren Regelungen und Übergänge gesondert zu betrachten.

Optionale digitale Möglichkeit

Getrennte Nachweisstrukturen für Schweizer Anforderungen, EU-Regelwerke und interne Vorgaben. Gemeinsame Unterlagen können mehrfach referenziert werden; Markt- und Versionsbezüge bleiben sichtbar.

Neue Rollen-/Verantwortungsfolge

Schweizer Betreiber mit EU-Anlagen oder EU-Absatzmarkt sowie Exporteure und Systemintegratoren müssen ihre konkrete Rolle prüfen. Änderungen einer Maschine können je nach Markt unterschiedliche Pflichten auslösen.

Datenschutz mitdenken

Das Schweizer Datenschutzgesetz und die DSGVO, soweit anwendbar, werden im Vertrags- und Datenschutzkonzept getrennt berücksichtigt. Kundendokumente werden nicht für fremde Zwecke verwendet.

Unterlagen für den Schweizer Betrieb

Für den Schweizer Betrieb gelten eigene Anforderungen. Vor dem Einsatz sind passende Betriebs-, Bedienungs- und Instandhaltungsanleitungen zu prüfen, je nach Betriebsbedarf auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Für nach dem 1. Januar 1997 beschaffte Maschinen kommt grundsätzlich die Konformitätserklärung hinzu. Unvollständige Maschinen benötigen Einbauerklärung und Montageanleitung. Bei älteren Maschinen sind die damalige Grundlage und die Mindestanforderungen gesondert zu prüfen; eine fehlende neue Erklärung ist nicht automatisch ein Verstoß.

Instandhaltung, Instruktion und bedingte Prüfungen

Ausgeführte Instandhaltung ist zu dokumentieren: wer hat was wann instand gehalten? Instruktion und erforderliche Ausbildung müssen nachvollziehbar sein; Wiederholungen richten sich nach dem Bedarf und den Arbeitsbedingungen. Bei schädigenden Einflüssen oder außergewöhnlichen Ereignissen sind die erforderlichen Prüfungen zu planen und zu dokumentieren. Deutsche Jahresfristen und deutsche Betriebssicherheitsvorgaben dürfen nicht pauschal übertragen werden.

Getrennt vom Deutschland-Check

Der Dokumentations-Check dieser Website behandelt ausschließlich die Bereitstellung und den Einsatz in Deutschland. Auch seine englische und chinesische Fassung haben diesen Geltungsbereich. Für Schweizer Fälle sind Markt, Rolle, Produktzustand und die schweizerischen Grundlagen eigenständig zu prüfen.

Ihre Produktakte beginnt mit einem Gespräch.

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